So 10 Aug 2008
Multiplex Blizzard – der Hotliner
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Vor einem Monat habe ich mich entschlossen den Multiplex Blizzard mit Tuning Antriebssatz zu kaufen. Mit einer leeren Brieftasche und dem Hotliner ging es ab nach Hause. Der Zusammenbau gestaltete sich einfach und ist samt Dekor in etwa acht Stunden erledigt. Die Formteile passen exakt ineinander. So macht dieser Bausatz wirklich Freude.
Auf zwei Punkte sollte man beim Zusammenbau jedoch achten:
- Beim Empfänger sollten die Servokabeln nicht zu knapp bemessen werden, da der Empfänger sonst im hinteren Rumpf nicht mehr zugänglich ist.
- Die MPX Steckverbindung für die Tragflächen habe ich fast rechtwinkelig gelötet und mit Heißkleber gesichert, um keine Kollision (Reibstelle) mit dem Akku zu bekommen.
Sonst ist die Multiplex Dokumentation sehr gut.
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Nach dem konfigurieren der Servowege und Mischfunktionen gemäß MPX Anleitung ging es zum Jungfernflug auf die Flugwiese.
Kurz gesagt - ich war begeistert. Mit einem Stoß aus dem Handgelenk ging es in einer schönen Parabel schnell mit etwa 20m/s in den senkrechten Steigflug. Nach etwa 10 Sekunden musste den MPX Tuning Motor abgeschaltet werden um die Sichtbarkeit zu erhalten.
Mit sehr guter Sinkrate geht es mit Speed in den Segelflug. Zum Landen werden die Querruder aufgestellt um die Sinkrate zu steigern und die Geschwindigkeit zu senken. Somit läßt sich der MPX Blizzard gut landen.
Das Ende vom Blizzard
Nach einem Moment kurzer Achtsamkeit hatte ich im ausgedehnten Landeanflug den Blizzard kurz aus den Augen verloren und es kam wie es kommen musste. In etwa 400m Entfernung krachte der Blizzard mit voller Fahrt senkrecht in den Boden. Etwa 100km/h hält das beste MPX Elapor nicht aus.
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Nachdem ich den Antriebssatz und den Empfänger, sowie den deformierten LIPO Akku retten konnte, habe ich mich für einen neuen Blizzard entschieden.
Nachtrag vom 7. Oktober 2008
Endlich konnte ich meinen neuen Blizzard wieder ausgibigst testen. Mit alten Antriebssatz und neuem Blizzard wurde das Gas wieder einmal richtig durchgedrückt. Leider gab es schon wieder einen ernsten Zwischenfall – beim Anstechen ohne Motor im Winkel von etwa 70 Grad fingen plötzlich die Tragflächen an zu Flattern. Dieses Flatteren war so heftig, dass sich beide Ruderhörner vom Elapor lösten und ich plötzlich keine funktionierenden Querruder mehr hatte. Glücklicherweise konnte ich den MPX Blizzard unversehrt mit den verbleibenden Achsen landen (Seite – Höhe über das V-Leitwerk).
Im Anhang habe ich eine UniLog Aufzeichnung des Fluges:
Wenn das Bild angeklickt wird erscheint ein neues Fenster, wo es links unten die Möglichkeit “Full Size” gibt!
Bei diesem Diagramm handelt es sich um eine Onboard Aufzeichnung von Akkuspannung, Motorleistung und Flughöhe.
Mit dem Prandl Staurohr habe ich die Geschwindigkeit vom Tuning Antrieb aufgezeichnet. Nun, 120 km/h stellen für den Blizzard kein Problem dar.
August 20th, 2008 at 06:50
Hallo,nicht ganz so schlimm sah meiner aus,nachdem einer meiner beim jungfernflug mit seiner Funke vom Himmel holte….ein Vereinsflieger…der meinte er müsse sich um nichts kümmern,ausser um seine blöden Ausreden.Hatte Glück landete im Maisfeld,und hab ihn erst noch gefunden
wartet nun auf seinen 2.Flug….zur Zeit regnet es…
gruss
Januar 30th, 2009 at 20:07
hallo,hatte mit meinem blizzard den jungfernflug gut überstanden. doch beim zweiten landeanflug war ich zu langsam. sonst bi ich voll begeistert
Januar 23rd, 2010 at 19:24
Moin !
Habe dir ne Mail geschickt. Mich würde interessieren wie du den Unilog mit Staurohr am Blizzard angebracht / eingebaut hast.
Wäre nett wenn du dich mal meldest.
Grüße Dominik